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Limmerstraße 98 - Keine Besetzung dulden

Wie lauter die Ziele der Aktivisten unter der gerechtfertigten Diskussion um bezahlbaren Wohnraum und Gentrifizierung in Linden auch sein mögen – eine Besetzung ist keine demokratische Option und bleibt als Hausfriedensbruch eine Straftat.

Im September sind in Niedersachsen Kommunalwahlen: Grüne und Linke eröffnen den Wahlkampf in Linden mit Mitteln, die auf das schärfste zu verurteilen sind. Der stellvertretende Bezirksbürgermeister Grube von den Grünen und der linke Ratsherr List sind dabei an forderster Front zu finden. Ob sie sich damit noch mit beiden Beinen fest auf unserer freiheitlich, demokratischen Grundordnung befinden, muss zumindest angezweifelt werden.

Das Haus der Limmerstraße 98 ist architektonisch typisch für die Vielfalt in unserem Stadtbezirk, es passt zu Linden; so setzt sich die CDU auch seit Langem für den Erhalt stadtteilprägender Häuser in unserem Stadtbezirk ein – wenn, und nur wenn, es für den Eigentümer auch wirtschaftlich möglich und baurechtlich machbar ist.

Der neue Eigentümer möchte sich mit seiner Familie einen Lebenstraum erfüllen, Wohnraum schaffen und selbst in das Haus einziehen. Er lebt seit Jahren in Linden, dazu mit Migrationshintergrund. Hier sollte ihm von allen Seiten Unterstützung und Anerkennung zufließen.

Dass der Eigentümer mit alledem nicht so recht ins Feinbild der Aktivisten passen mochte, hätte sie abermals dazu bewegen sollen, über einen Abbruch der Aktion umgehend nachzudenken. Es ist das gute Recht des Eigentümers, Strafanzeige zu stellen und die Besetzung auflösen zu lassen. Den Aktivisten sei zugute zuhalten, daß die Räumung wie die ganze Aktion friedlich abgelaufen ist.

Linke wie Grüne sollten über Ihre Einstellung nachdenken und zur demokratischen Diskussion zurückkehren. Vielleicht ist es noch nicht zu spät und der neue Eigentümer ist nicht völlig verschreckt und kann dazu bewogen werden, sein Vorhaben nicht aufzugeben. Für Linden wäre es ein Gewinn.

Hannover, 06. Juni 2011

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